Vorstandsstimmen

Hier die Stimmen der Vorstandsmitglieder nach der Frage, warum sie sich bei KIMBU im Vorstand engagieren.

Bärbel Matthies, 1. Vorsitzende

Ich lebe seit vielen Jahren in Groß Schneen, einem Dorf im Süden Göttingens, habe 4 erwachsene Kinder und arbeite als Lehrerin in Göttingen. Bei unserer chronisch erkrankten Tochter konnte ich nach einem längeren Krankenhausaufenthalt beobachten, wie gut ihr der Wechsel aus dem Krankenhaus in die häusliche Umgebung bekam. Kinder gesunden und entwickeln sich nun einmal zu Hause am besten, dort können sie in den Familienalltag eingebunden werden. In den meisten Fällen bedarf diese Einbindung intensiver Unterstützung durch kompetente, motivierte Pflegefachkräfte. Und dafür steht Kimbu, und dafür engagiere ich mich seit seiner Anfangszeit in dem Verein.

Nicole Seidel, 2. Vorsitzende.

Ich lebe seit über 20 Jahren in Göttingen, bin verheiratet, habe 4 Kinder und bin Kimbu seit über 11 Jahren eng verbunden. Aus erster Hand habe ich erfahren, als unsere Tochter krank war, wie wichtig die Unterstützung und Arbeit durch und von Kimbu für Kinder und Familien ist. Kimbu versucht nicht nur das medizinisch notwendige als Leistung für Familien in schweren Zeiten zu erbringen, sondern eben das gewisse etwas mehr an Unterstützung und Betreuung. Das ist nicht immer einfach, muß finanziert werden und deshalb engagiere ich mich im Verein. Denn Kimbu ist wichtig, für Göttingen und die Region.

Antje Schommer, Beisitzerin

Mein Name ist Antje Schommer. Ich bin 29 Jahre alt, komme aus Kassel und bin von Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin. Unsere Tochter ist beatmet wird seit über einem Jahr von Kimbu versorgt. Ich erlebe nicht nur in meiner täglichen Arbeit, sondern auch zu Hause wie wichtig ambulante Pflege, die Unterstützung von Angehörigen und das Familie-zu-Hause-Sein ist. Das Team von Kimbu leistet hervorragende Arbeit und unterstützt uns sehr. Nur leider erleben wir einen Personalmangel in der Pflege allgemein und erleben wie sehr sich dieser auf unser Familienleben auswirken kann. Ich möchte mich im Vorstand von Kimbu engagieren, um diese großartige Arbeit der Mitarbeiter/innen von Kimbu zu unterstützen und indirekt noch mehr Familien ein zu-Hause-Sein zu ermöglichen. Ich möchte die Sichtweise als Mutter und als Krankenpflegerin in die Arbeit des Vorstandes einfließen lassen.

Annette Winkler, Schriftführerin

Ich wohne mit meiner Familie in Greene. Der Ort gehört zur Stadt Einbeck und liegt im äußeren Bereich des Einzugsgebietes von KIMBU. Unsere ältere Tochter Mariele ist 2008 an Krebs erkrankt und 2010 verstorben. Ohne die Unterstützung von KIMBU hätten wir diese schwere Zeit als Familie nicht durchstehen können. Wir sind sehr dankbar für alles, was KIMBU für uns getan hat. Seit 2018 bin ich im Vorstand des Vereins ehrenamtlich tätig. Ich kann KIMBU so einen Teil der Hilfe zurückgeben und es ist mir eine Ehre mitzuhelfen und eine Herzensangelegenheit, dass auch in der Zukunft die Leistungen von KIMBU für Familien in Not erhalten bleiben.

Otfried Gericke, Kassenwart

Eigene Erfahrungen bei der Pflege unseres Sohnes, als es noch keinen häuslichen Kinderkrankenpflegedienst in Göttingen gab, haben mich veranlasst, mich im Jahr 1996 für die Gründung von KIMBU einzusetzen. In kurzer Zeit hat sich KIMBU als unverzichtbarer Partner bei der häuslichen Versorgung schwerkranker Kinder in und um Göttingen erwiesen. Durch mein gleichzeitiges Engagement in der „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.“ konnte ich als Kassenwart von KIMBU zur Überwindung der finanziellen Schwierigkeiten beitragen. KIMBU hat ein engagiertes und hoch qualifiziertes Team von Pflegefachkräften. Ich hoffe, dass auch in Zukunft immer wieder neue Mitarbeiter*innen den Weg zu uns finden.

Matthias Sigler, Beisitzer

Mein erster Sohn kam als kleines Frühgeborenes mit einem Gewicht von etwas mehr als einem Pfund auf die Welt. Als er dann mit mehr als 6 Lebensmonaten endlich nach Hause durfte, wären wir ohne Kimbu aufgeschmissen gewesen und er hätte wahrscheinlich noch viel länger in der Klinik bleiben müssen. Damit es auch anderen Familien so geht, dafür arbeite ich im Kimbu-Vorstand mit. Beruflich bin ich als Arzt im Göttinger Klinikum tätig in der Klinik für Kinderkardiologie, Neonatologie und Kinderintensivmedizin.