Statt Weihnachtskarten: Landkreis spendet an KIMBU

Landkreis Göttingen spendet für KIMBU

Pflegedienst versorgt schwerkranke Kinder und Jugendliche

Partner und Mitstreiter des Landkreises bekommen keine Post zu Weihnachten. Anstatt Grußkarten zu versenden, spendet Landrat Bernhard Reuter den für Briefe und Porto vorgesehen Betrag. 500 Euro gehen in diesem Jahr an den Pflegedienst KIMBU – Häusliche Kinderkrankenpflege Göttingen. „Schwerkranke Kinder, Frühgeborene oder mehrfachbehinderte Kinder brauchen oft intensive Betreuung rund um die Uhr. Durch KIMBU können sie in ihrem Zuhause versorgt werden. Das ist für die Therapie, vor allem aber das Seelenleben der Kinder ein unendlich wertvoller Beitrag und entlastet die Angehörigen“, begründet Landrat Reuter die Entscheidung.

Es sei üblich, zu Weihnachten Grüße und gute Wünsche zum Neuen Jahr zu verschicken und sich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Er rechne mit dem Einverständnis der Partnerinnen und Partner des Landkreises, wenn dieser Gruß nicht in einem Brief, sondern der Spende an den Verein KIMBU bestehe, so der Landrat. „Wegen des großen Versorgungsgebietes, das den Landkreis Göttingen abdeckt, und aufgrund der intensiven Pflege schwerkranker Kinder reichen die Vergütungen der Krankenkassen zur Finanzierung der Kosten nicht aus. Deshalb ist KIMBU auf Spenden und Zuschüsse angewiesen. Darauf will ich aufmerksam machen“, führt er aus.

Mit der Spende wolle er zugleich die Arbeit des Vereins ins Blickfeld rücken. „Durch die Versorgung zu Hause können die Kinder früher aus dem Krankenhaus entlassen oder ein Krankenhausaufenthalt kann sogar verhindert werden. Dieses Engagement verdient jede Unterstützung“, macht Landrat Reuter deutlich.

Informationen zu KIMBU gibt es unter www.kimbu-goettingen.de (externer Link).

Landkreis Göttingen spendet für KIMBU

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